Fused Deposition Modeling

Sofern Kunststoff als Material für den 3D-Druck verwendet wird nennt man das Druckverfahren Fused Deposition Modeling (FDM) bzw. Düsenschmelzverfahren bzw. Schmelzschichtung. Durch die Erwärmung wird der Kunststoff, meist in Form eines Drahtes, verflüssigt und so durch die Düse gepresst. Sobald auf der gleichen Höhe alles gedruckt wurde, bewegt sich die Z-Achse auf die nächste Höhe. Durch die Abkühlung verfestigt sich der Kunststoff. Je nach Kunststoff-Art (z. B. ABS, PLA, PVA, …) ist die Abkühlungszeit unterschiedlich lang. Im Grunde gleicht der Vorgang wie bei einer Heißklebepistole. Das Innere der Objekte wird meist mit einer anderen Struktur und weniger Dichte gedruckt. Dadurch werden Material und somit Gewicht, Druckzeit und Kosten eingespart. Überhänge können nur bis zu einem gewissen Grad (meist mamximal 45 Grad) gedruckt werden. Ansonsten muss man mit Stützmaterial nachhelfen. Ein anderes Verfahren zum Drucken ist die Stereolithografie.

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