Druckgeschwindigkeit

Jeder 3D-Drucker verfügt über eine oder mehrere Druckgeschwindigkeiten. Höherwertigere Modelle erreichen meist mehr mm/s (das ist die übliche Messeinheit).
Je höher die Geschwindigkeit, umso mehr Druckmaterial (siehe auch Filament) muss der Extruder verarbeiten können. Allerdings leidet sich die Qualität meist bei höheren Geschwindigkeiten.
Maßgeblich beeinflussend für die Druckgeschwindigkeit ist das 3D-Objekt selbst, die Qualität des Filaments sowie die Möglichkeiten des 3D-Druckers. Umso mehr Ecken und Rundungen ein 3D-Objekt hat, umso langsamer sollte für ein sauberes Ergebnis gedruckt werden. Geradliniege Formen können mit höherer Geschwindkeit ausgegeben werden. Da Schicht für Schicht gedruckt wird, muss darauf geachtet werden das vorangegangene Schichten durch Abkühlung bereits wieder erhärtet sind. Luftkühlung in Form eines Ventilators oder durch Optimieren der Extrudertemperatur kann hier zu mehr Druckgeschwindigkeit ohne Qualitätseinbußen führen.
Wer Zeit hat oder generell nachtsüber, z. B. mehrere Teile im Bauraum, druckt, sollte lieber die Druckgeschwindigkeit drosseln und so die Verarbeitungsqualität sicherzustellen.
Einige Slicer ermöglichen verschiedene Druckgeschwindigkeiten für verschiedene Bereiche des Objektes in den G-Code zu schreiben.

Typische Druckgeschwindigkeiten

  • 20 – 40 mm /sec für hohe Qualität, z. B. bei Außenwänden
  • 60 mm / sec für gute Qualität
  • 90 mm / sec für ausreichende Qualität, z. B. beim Infill

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